Aktuelles

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Warnung vor Giftköder

Am 09. 06. erreichte uns eine Meldung, dass in den Ingelheimer Weinbergen (oberhalb Karolinenhöhe, im Umkreis von 300 m bei Weinmeile 8) Fleischstücke herumliegen würden. Da es heutzutage leider sehr häufig vorkommt, dass Hundehasser Giftköder auslegen muss  man solche Anliegen sehr ernst nehmen. Deshalb haben wir gestern auch direkt eine Warnung auf unserer Startseite eingestellt.

Nach Feierabend haben sich zwei Helfer auf den Weg gemacht um sich dies vor Ort genau anzusehen. Bei dem gemeldeten Fleisch handelt es sich um ein fast verwestes Wildtier. Giftköder werden in der Regel auch meist heimtückisch und kaum erkennbar platziert. Hauptsächlich deswegen, damit sie dem Hundehalter nicht auffallen.

Trotz allem möchten wir allen Hundehaltern raten, in diesem Bereich ihre Hunde auf dem Weg zu halten, damit sie nichts von dem Aas zu sich nehmen.

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei der aufmerksamen Hundehalterin für ihre Warnung. Lieber einmal zu viel gewarnt, als einmal zu wenig. Schließlich geht es hier immerhin um das Leben der Hunde.

Auf der Internetseite von Giftköderradar kann man immer aktuell sehen, in welchen Gebieten Giftköder gefunden  wurden oder davor gewarnt wird.
http://www.giftkoeder-radar.com/

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Gelungene Rettungsaktion

Einsätze fahren, um Hunde oder Katzen aus misslichen Lagen zu retten, gehört zu unserem Alltag.

Ein aber nicht alltäglicher Hilferuf erreichte uns vor wenigen Tagen. Eine Spaziergängerin hatte ein Uhuküken gefunden, im Gestrüpp sitzend, verlassen und hilflos.

Der Fundort gehörte nicht zu unserem Einsatzgebiet. Da vor Ort aber kein Notfalldienst erreichbar war, fuhren wir sofort los.

Uns erwartete am Fundort ein sehr ängstlich und verstört wirkender kleiner Uhu. Weder Elterntiere noch Brutplatz waren auszumachen, und so nahmen wir den kleinen Kerl in unsere Obhut.

Nun kann man ein Uhuküken nicht einfach im Tierheim in einen Käfig setzen. Wir wussten aber, dass es im Hochwildschutzpark in Rheinböllen eine Pflegestelle für Greifvögel gibt, die in den erfahrenen Händen von Herrn Hoffmann, Falkner, liegt.

Trotz der späten Stunde erreichten wir Herrn Hoffmann, und dieser bot uns spontan und  unbürokratisch seine Hilfe an.

So fuhren wir mit unserem Findling nach Rheinböllen. Dort nahm Herr Hoffmann den kleinen Kerl in Empfang, und die Erstdiagnose lautete: HUNGER!!

Und ehe wir uns versahen, hatte das Uhuküken äußerst gierig 3 Eintagsküken weggeputzt!

Dann wurde es gewogen, und es brachte 1300 Gramm auf die Waage. Sein Alter wurde auf etwa 5 Wochen geschätzt. Herr Hoffmann stellte erfreulicherweise keine Verletzungen fest,  machte aber eine erstaunliche Entdeckung: Das Tierchen war beringt und somit gekennzeichnet!

Die sofortige Überprüfung der Nummer ergab, dass der Uhu beim Max-Planck-Institut für Vogelkunde, Radolfzell, registriert war, und so meldeten wir ihn dort noch in derselben Nacht als gefunden!

Natürlich gelingt es erfahrenen Falknern wie Herrn Hoffmann Uhus und auch andere Greifvögel aufzuziehen, aber die Kunst des Beute Jagens so sicher zu erlernen, dass ein selbstständiges Leben und Überleben in freier Natur möglich ist, dazu brauchen die Jungen zwingend ihre Eltern.

Also hofften wir, über die Ringnummer hilfreiche Hinweise zu bekommen.

Und das Glück war auf unserer Seite! Bereits am nächsten Tag meldete sich ein Herr Knödler bei uns. Er betreut und überwacht viele Brutplätze, und gar nicht weit von der Stelle, an der das Uhuküken gefunden worden war, gibt es einen beim Institut registrierten Brutplatz, und die Ringnummer verriet, dass das Uhujunge genau dort beheimatet war.

Herr Knödller überzeugte uns davon, dass Uhueltern nicht allzu streng mit ihrem Nachwuchs umgehen, sondern auch „Ausreißer“ problemlos wieder annehmen.

Am Tag, an dem „unser Uhu“ wieder ausgewildert werden sollte, holten wir ihn im Wildschutzpark ab. Herr Hoffmann hatte den Kleinen sicherheitshalber noch mal gut gefüttert, und Herr Knödller erwartete uns am vereinbarten Treffpunkt.

Hier mussten wir uns hier von unserem „Findelkind“ verabschieden, denn den Brutplatz mit Ketterausrüstung zu erreichen, lag allein in den kompetenten Händen Herrn Knödllers. Und es gelang ihm, das Uhuküken wohlbehalten zu seinen beiden Geschwistern zurück ins Nest zu setzen!

Wir bedanken uns für erhaltene kompetente Hilfe und wünschen dem kleinen Uhu alles Gute!

 

 

 

 

 

 

    

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Neues von den Gänseküken

Heute erreichte uns die Nachricht, dass die Gänseküken wunderbar gedeihen. Wenn man diese Bilder sieht, kann man das nur bestätigen :-)

 

 

 

 

 

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„Meischen“ Floh

Aktuell befindet sich zur Aufzucht  ein Meisenbaby in meiner Obhut. Der kleine Kerl entwickelt sich gut. Alles war oben rein kommt, geht direkt unten wieder „schön“ raus, was immer ein gutes Zeichen ist.

Petra Heinen-Trost

 

 

 

 

 

 

 

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Eichhörnchen Kiba

 

   

Eichhörnchen Kiba wurde nach dem Sturm auf der Straße hilflos gefunden, die Augen noch geschlossen, die Nase blutig, war Kiba auf unsere Hilfe angewiesen.

Es war mein erstes Eichhörnchen zum päppeln  – also erst einmal im Internet googeln, was ist zu beachten, was muss ich füttern, wie oft, wie alt ist es, wie lange muss gefüttert werden, wann beginnt die Auswilderung usw. usw.  Alle 2 Stunden eine Pipette mit Katzenaufzuchtsmilch hat dazu beigetragen, dass Kiba sich prächtig entwickelte und immer lebhafter wurde.

Die letzten 14 Tage verbrachte er dann mit seinem Kobel (kleine Transportbox) in einer unserer Volieren. Nach und nach trank er immer weniger Milch; beschäftigte sich aber sehr interessiert und intensiv mit Erdnüssen, Zapfen, Sonnenblumenkernen und dem angebotenen Großsittichtfutter. Dann war es soweit und er knackte seine ersten Sonnenblumenkerne, danach kamen die Erdnüsse dran. Trotz viel Platz in seiner Voliere nahm er sich jede bietende Gelegenheit war und benutze uns als Kletterbaum. In einem sehr rasanten Tempo ging es von oben nach unten, von hinten nach vorne und fangen wurde zu seinem Lieblingsspiel. Es war jedes Mal eine ziemliche Herausforderung, die Voliere OHNE Kiba zu verlassen.

     

Letzte Woche war es dann soweit. Wir haben unser Pflegekind mit in den Wald genommen und in die Freiheit entlassen. Kiba war aufgeschlossen, sehr interessiert, benötigte aber recht lange, bis er sich von meiner Schulter auf den Weg ins große Abenteuer gemacht hat. Selbstverständlich hat er eine große Ration Futter und auch seinen Kobel hingestellt bekommen, damit er die ersten Tage in der Wildnis gut zurecht kam. Ich denke es geht Kiba gut, er lebt jetzt mitten im Wald an einem kleinen Bach, als Unterschlupf könnte er in den Holzschuppen und es gibt andere Eichhörnchen, die auf ihn warten. Mach`s gut Kiba.

Petra Heinen-Trost

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Heile, heile Gänschen ...

Am Samstag, den 11.04.2015 ereilte uns ein sehr trauriger Einsatz.

Die Autobahnpolizei Heidesheim meldete eine, am Rand der A60 aufgelesene, verletzte Graugans mit vier Küken.

Selbstverständlich übernahmen wir die Tiere sofort und fuhren direkt zu unserer Tierheim-Tierärztin in die Praxis um die Muttergans zu retten.Leider kam jede Hilfe zu spät, die Gans hatte so starke Verletzungen (vermutlich ein Autounfall) dass man sie nur noch erlösen konnte.

Schlimm stand es um ihre Kinder. Die Kleinen hatten große Angst und versuchten sich immer wieder im Gefieder der Mutter zu verstecken und zu wärmen, aber das ging ja nun nicht mehr.

Wohin also mit der piepsenden Schar? 

Im Tierheim haben wir Käfige und Voileren, aber die Kleinen brauchen Platz, Wärme und am besten rund um die Uhr Fürsorge und Betreuung.Also wandten wir uns ratsuchend an den Geflügel - und Kaninchenzuchtverein Ingelheim 1903 e.V. und der erste Vorsitzende, Herr Scheider, bot sich spontan an unsere Gänschen bei sich zu Hause für uns aufzuziehen. Dort angekommen kuschelten sich die Kleinen sofort unter die vorbereitete Wärmelampe und knibbelten auch schnell schon am frisch vorbereiteten Futter.

Wir haben sie schon ein paarmal besuchen dürfen und sie wachsen und gedeihen prächtig. Mittlerweile stehen bei warmem Wetter schon Tagesausflüge in den Garten an.

Eine Woche später wurde uns noch ein verwaistes Gänschen übergeben, das Kinder auf einem Spielplatz gefunden hatten.

Auch dieses fand dankenswerter Weise bei Herrn Scheider einen Unterschlupf. So wie es aussieht, gedeihen hier fünf bildschöne Graugänse, die wenn sie alt genug sind, der Natur und der Freiheit zurück gegeben werden können.

Als kleines "Souvenier" erhalten sie alle einen Ring, den Herr Scheider uns spendet und der auf die Tierhelfer Ingelheim e. V. eingetragen wird.

So hat dieses Unglück zum Schluss doch noch ein gutes Ende gefunden.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich beim Geflügel - und Kaninchenzuchtverein Ingelheim 1903 e.V. und vor allem bei Herrn Scheider bedanken, der sowohl unseren Tierschutzgedanken als auch die konkrete Arbeit daran so wunderbar unterstützt hat.

 

 

 

 

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"JuGru" Basteln für Muttertag

 

                             Am 09.05. traf sich die Jugendgruppe im Tierheim unter dem Motto "Basteln für Muttertag". Als Geschenke wurden Stofftaschen ausgesucht, die von den Kids bemalt wurden.
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die hier entstandenen Kunstwerke können sich wirklich sehen lassen.

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Grundschule Heidesheim im Tierheim

 Am 24.04.2015 besuchten uns die Kinder der betreuenden Grundschule Heidesheim. Bei strahlendem Sonnenschein saßen wir gemütlich zusammen im Grünen. Den Kindern wurde einiges über Haltung und Pflege unserer Tierheimbewohner sowie anderer Aufgaben im Tierheim erklärt. Im Anschluss machten wir alle einen Rundgang durch die verschiedenen Häuser und lernten die aktuellen Bewohner - Hunde, Katzen und Kleintiere - genauer kennen. 

Nach 2 kurzweiligen Stunden war der Besuch der Kinderschar wieder vorbei und können nur eins sagen, wir hoffen die Kids hatten genauso viel Spaß wie wir.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tolle Neuigkeiten

 

 

Unser Hundeopa Balu hat ein schönes neues Zuhause
gefunden, wo er zusammen mit Hundedamen und seiner
neuen Familie seinen Altersruhestand genießen darf.

 

Wir wünschen unserem lieben Balu noch
eine lange schöne Zeit mit seiner Familie.

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Verkaufsoffener Sonntag

Die Tierhelfer sind am verkaufsoffenen Spargelsonntag ab 13:00 Uhr mit zwei Infoständen vertreten. Sie finden uns in der Neuen Mitte und am DM Markt am Nahering.

An unseren Infoständen können Sie sich einen Überblick der Arbeit der Tierhelfer machen, Informationen über unsere Tiere erhalten und vieles mehr.

Wir freuen uns auf Sie !!

 

 

 

 

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Helfer gesucht

Wir suchen immer ehrenamtliche Helfer die uns aktiv unterstützen können:

Montag bis Freitag Vormittags Hunde-, Katzen- und Kleintierhaus
zwischen 08.00 und 11.00 Uhr

Montag bis Freitag Nachmittags  Hunde-, Katzen- und Kleintierhaus
zwischen 16.00 und 18.00 Uhr

Samstag und Sonntags Vormittag von 08.00 -11.00 Uhr (14-tägiger Wechsel)

Samstag und Sonntags Nachmittag von 15.00 -18.00 Uhr (14-tägiger Wechsel)

Wenn Sie Interesse und Zeit haben, einfach mal im Tierheim anrufen und mit unserer Tierheimleitung sprechen.

Wir freuen uns auf Sie !!

 

Wenn Sie Zeit und Lust haben, den Tierschutz aktiv zu unterstützen, melden Sie sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06132/76205.

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Futter für Tierheim gesammelt

Kinder der Kita Räuberhöhle bringen ihre Spende persönlich vorbei

 INGELHEIM (red) – Die Kindertagesstätte Räuberhöhle sammelten in diesem Jahr Futter für das Ingelheimer Tierheim. Die Vorschulkinder brachten die Kiste persönlich ins Tierheim und nutzen die Gelegenheit sich die Einrichtung anzuschauen. Die Jungendbeauftragte Nadine Habel erklärte den Kindern alles über die Aufgaben, die am Tag zu erledigen sind, und zeigte ihnen anschließend die Räumlichkeiten. 

Die Kinder waren bei ihrem Besuch begeistert von der Vielzahl der verschiedenen Tiere, die im Tierheim ein neues Zuhause fanden. 

Bis zum Rand gefüllt ist die Kiste, welche die engagierten Kinder im Tierheim ablieferten.  

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Kita Räuberhöhle

Bericht Ingelheimer Wochenblatt vom 19.11.2014

http://epaper.rhein-main-wochenblatt.de/book/read/id/00016BDB7399E1FB

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Höchste Zeit DANKE zu sagen

Was wären die Tierhelfer ohne ihre Mitglieder und ohne Spender !? 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Mitgliedern und allen Spendern bedanken, ohne deren Hilfe unser Tierheim nicht existieren könnte. Jeder Mitgliedsbeitrag und jede Spende – mag sie auch noch so klein sein – ist wichtig für uns. Wir garantieren: Jeder Cent kommt zu 100 Prozent dem Heim und seinen Tieren zugute. Genauso dankbar wie für Geldspenden sind wir für Sachspenden.

So haben wir jetzt endlich eine gut funktionierende Waschmaschine, die täglich in Gebrauch ist und dafür sorgt, dass wir auch in puncto Hygiene keine Kompromisse machen müssen. 

Dass wir auch weiterhin auf das Wohlwollen unserer Mitglieder und Spender angewiesen sind, versteht sich von selbst: Hohe Tierarzt- und Futterkosten, enorme Unterhaltskosten und viele Reparaturen stehen an. Und wir brauchen dringend ein neues Dach. Unsere Tierarztkosten sind auch deshalb so hoch, weil uns immer wieder Hilferufe über verletzte Tiere erreichen, nicht nur aus Ingelheim, sondern auch aus der weiteren Umgebung. So brauchten neben verlassenen Haustieren auch zahlreiche verletzte Wildtiere unsere Hilfe. Von uns versorgt wurden Gartenschläfer, Igel, Mader, Vögel, Enten, Tauben u.a. Alle aufgefundenen Tiere sind tierärztlich versorgt worden und unser Team hat sie liebevoll wieder aufgepäppelt, bevor sie in die Freiheit durften. 

Sorgen bereiten uns auch dringend anstehende Reparaturen. Besonders schwer hat uns ein Wasserschaden in der Küche zugesetzt. Nach über 25 Jahren mussten wir uns leider von unserer Küche trennen. Ein zu spät entdeckter Wasserschaden, hat das Holz stark angegriffen, die Unterschränke waren aufgequollen und teilweise verschimmelt – Aufrufe über unsere ehrenamtliche Helfer eine gebrauchte Küche zu bekommen waren leider erfolglos. Ein riesiges DANKESCHÖN geht daher an die Möbel-Fundgrube Bad Kreuznach-Planig, die uns hier sehr großzügig entgegen gekommen ist. 

Ebenfalls Kopfzerbrechen machen uns die teils maroden Vergitterungen unserer Hundeboxen samt Türen. Doch der größte Kostenfaktor dürfte die dringend benötigte neue Dacheindeckung sein. Das jetzige Dach ist in die Jahre gekommen und undicht, es regnet herein, die Wände werden nass und wir kämpfen auch hier gegen Schimmel an. 

Vielleicht liest diesen Aufruf der eine oder andere Hilfswillige, gerne auch Ruheständler, der eine neue sinnvolle Aufgabe sucht. Wie dankbar wären wir, wenn sich Schreiner, Metallbauer, Gärtner oder talentierte Hobbyhandwerker melden würden. 

Zum guten Schluss geht ein ganz dickes Dankeschön an unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer, die zum Wohle unserer Tiere viele Stunden ihrer Freizeit opfern. Ohne deren Engagement wäre unsere Arbeit in diesem Umfang gar nicht möglich. Wo viele zusammenhelfen, lässt sich viel bewirken.

 HERZLICHEN DANK an alle!